Bild: Pixabay
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1888 reisen der St.Galler Buchhalter Ferdinand Ulrich und der Münchner Geigenbauer und Musiker Aloysius Brandl auf demselben Schiff nach New York – der Schweizer im komfortablen Oberdeck, der Bayer mit all den anderen armen Glückssuchern im Unterdeck. Turbulente Zufälle führen die beiden in das verrückte und boomende Ulysses in Kansas. Beinahe hätte die Liebe die beiden Männer dort festgehalten, doch die Abenteuerlust drängt sie weiter. Erst zwanzig Jahre später kehren sie zurück und treffen auf eine Stadt am Abgrund. Der einstigen Boomtown droht die Pfändung und somit der Verlust der Häuser. Da entschliessen sich die Bewohner zu einem unglaublichen Schritt: Sie wollen ganz Ulysses um drei Meilen nach Westen verschieben. Eine true Story, die sich vor rund hundert Jahren in den Weiten der Prärie zugetragen hat und sich wie eine Parodie auf die heutige Schuldenwirtschaft liest. 

 

2015, Europa Verlag Zürich

320 Seiten, gebunden

ISBN 978-3-906272-36-8


Am Ende des 19. Jahrhunderts, tief im Valsertal. Im Dorf Fanell, das abgeschnitten vom Rest der Welt liegt, wächst der wissbegierige Andreas auf. Er findet sich in der streng katholischen und abergläubischen Gemeinschaft nicht zurecht und sucht den Kontakt zum «Ungläubigen», dem Einzigen im Dorf, der Bücher besitzt. Sobald Andreas kann, verlässt er Fanell, macht in Disentis die Matura und beginnt in Zürich zu studieren. Bei einem Kuraufenthalt in Davos begegnet er dem Engländer Clifton Devlin, der wie ein Besessener auf der Suche nach dem Bösen ist, und erzählt ihm die Teufelssage von Fanell. Devlin wittert die dunklen Mächte und bricht ins Valsertal auf. Erst spät realisiert Andreas, welche Gefahr dem abgeschotteten Dorf durch diese «Ideologie des Bösen» droht. Er reist hinterher und versucht, die Katastrophe zu verhindern.

Die unsichtbare Grenze, Roman

2014, Europa Verlag Zürich

312 Seiten, gebunden oder als E-Book 

ISBN 978-3-905811-89-6

Der Trailer zum Roman.

Realisation: Fabienne Boesch, Filmerin, Zürich.

Gedreht an Originalschauplätzen im Valsertal.


Bild: Pixabay
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Die mittellose Louise kommt aus der Uckermark nach Berlin, wo sie im «Nussbaum» – einer stadtbekannten Destille – eine Anstellung findet. Sie lässt sich mit dem windigen Sohn eines Industriellen ein, wird schwanger und bringt im Juni 1886 die siamesischen Zwillinge Leo und Ludwig zur Welt. Da sie nach der Geburt stirbt und den Namen des Vaters mit ins Grab nimmt, kommen die Knaben ins städtische Waisenhaus. Dort macht der Anstaltsarzt eine verwirrende Entdeckung: Obwohl siamesische und somit eineiige Zwillinge, hat Leo dunkles Haar, Ludwig dagegen blonde Locken. Nach und nach wird klar, dass die äußeren Unterschiede nur das Innere der Brüder widerspiegeln. Leo ist kalt und dominant, während sich Ludwig zu einem sensiblen Träumer entwickelt. Mit Hilfe von Professor Virchow, einem Experten für die Missgeschicke der Natur, gelangen die Brüder in die Obhut eines Psychiaters. Er nimmt sie in seine verwunschene Villa auf und erkundet die Abgründe dieser ungleichen Seelen, die in einem Körper gefangen sind. Die Brüder entwickeln sich, studieren, kommen trotz ihrer Gegensätzlichkeit miteinander zurecht – bis die Liebe in ihr Leben tritt.

2009, Dittrich Verlag Berlin 

448 Seiten, gebunden oder als E-Book

ISBN 978-3-937717-36-4 


New York 2031: Die Neue Welt versinkt in Agonie. Da rüttelt der farbige Musiker Facer mit politisch brisanten Songs die Jugendlichen auf und bringt eine Bewegung ins Rollen, die den American Way of Life infrage stellt.

1995, Ullstein Verlag Berlin

299 Seiten, gebunden

ISBN 978-3550067471


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Der Kurzkrimi «Missbrauchte Hände» wurde aus über 600 Einsendungen für den Agatha-Christie-Krimipreis 2014 nominiert. Die 25 ausgewählten Geschichten sind in der Anthologie «Heute hier, morgen Mord» zusammengefasst. Die Wahl erfolgte durch Vertreter*innen des Krimifestivals München, der Buchhandlung Hugendubel, des FISCHER Taschenbuch Verlags und des Frauen-Magazins FÜR SIE.